Starke Partner. Ein Ziel.
Stark vernetzt für die Mobilität von morgen. Im engen Austausch mit Industrie, Forschung und Verbänden gestalten wir den Markt für eine verantwortungsvolle Zukunft.

Wir setzen auf Partnerschaften
Durch unsere aktive Beteiligung in fach‑ und branchenrelevanten Netzwerken sowie Mitgliedschaften ist die eFUEL GROUP eng in den fachlichen Austausch eingebunden.
So erkennen wir technologische Entwicklungen, Marktbedarfe und regulatorische Rahmenbedingungen frühzeitig und bringen uns aktiv in deren Gestaltung ein.
Die enge Zusammenarbeit mit Partnern aus Industrie, Forschung und Verbänden stärkt unsere Anwendungsnähe, fördert Innovationen und unterstützt die gezielte Markteinführung synthetischer Kraftstoffe.


Unsere Memberships
Die eFUEL GROUP ist in relevanten nationalen und regionalen Arbeitsgruppen und Allianzen aktiv und nutzt diese für die regulatorische Mitgestaltung, den Wissenstransfer und die industrielle Vernetzung.
Unsere Netzwerke
Die eFUEL GROUP ist Teil ausgewählter Netzwerke, Initiativen und Branchenplattformen, die die Mobilität der Zukunft aktiv mitgestalten.
News & Insights
Glossar
Transparenz zum Thema eFuels
Definitionen verwendeter Begriffe
eFuels, kurz für „electricity-based fuels“, sind synthetische Kraftstoffe, die mithilfe vonStrom aus erneuerbaren Energiequellen, Wasserstoff und CO₂ hergestellt werden. Das CO₂ stammt dabei entweder aus der Luft oder aus industriellen Prozessen. Je nach Anwendung können eFuels in bestehenden Verbrennungsmotoren eingesetzt werden.
Im Gegensatz zu fossilen Kraftstoffen, bei deren Nutzung Kohlenstoff aus fossilen Quellen freigesetzt wird, basiert die Herstellung von eFuels auf CO₂, das zuvor aus derLuft oder aus industriellen Prozessen gewonnen wurde. Die tatsächliche Treibhausgasbilanz hängt unter anderem von der Herkunft des eingesetzten Stroms, den Herstellungsverfahren sowie Transport- und Verteilungsschritten ab.
Die Herstellung von eFuels erfolgt im sogenannten Power-to-Liquid-(PtL)-Prozess. Dabei wird mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen zunächst Wasser per Elektrolyse in Wasserstoff aufgespalten. Dieser Wasserstoff wird anschließend entweder über das Fischer-Tropsch-Verfahren oder durch Methanolsynthese mit CO₂ kombiniert, um synthetische Kraftstoffe zu erzeugen. Die Treibhausgasbilanz des Herstellungsprozesses hängt unter anderem von der Herkunft des eingesetzten Stroms und den jeweiligen Prozessschritten ab.
Bei der Verbrennung fossiler Kraftstoffe wird CO₂ freigesetzt, das zuvor über Millionen Jahre im Erdöl gebunden war. Diese Freisetzung nennt man CO₂-Neuemissionen, da dieses CO₂ vorher nicht Teil des atmosphärischen Kohlenstoffkreislaufs war.
Bei eFuels hingegen wird nur das CO₂ freigesetzt, das während ihrer Herstellung der Atmosphäre entnommen wurde. Somit entstehen bei ihrer Nutzung keine zusätzlichen CO₂-Emissionen, solange der gesamte Produktionsprozess mit erneuerbarer Energie erfolgt.
CO₂-Emissionen: Fossile und synthetische Kraftstoffe setzen bei der Verbrennung ähnliche Mengen CO₂ frei. Der Unterschied liegt jedoch darin, woher das CO₂ stammt: Fossile Kraftstoffe bringen neues CO₂ in die Atmosphäre, während eFuels bereits vorhandenes CO₂ nutzen.
CO₂-Neuemissionen: Diese betreffen das zusätzliche CO₂, das durch menschliche Aktivitäten freigesetzt wird. Bei fossilen Brennstoffen stammen 100% der CO₂-Emissionen aus fossilen Quellen. Bei eFuels hingegen wird das CO₂, das bei der Verbrennung entsteht, zuvor aus der Atmosphäre oder aus Abgasen entnommen, was den Netto-CO₂-Ausstoß neutral halten kann, sofern erneuerbare Energien genutzt werden. Transport- und Verteilungsprozesse müssen hier ebenfalls in die CO₂-Bilanz einbezogen werden.
Werden eFuels mit einem Strommix hergestellt, der auch fossile Energiequellen umfasst, beeinflusst dies die Treibhausgasbilanz des Herstellungsprozesses. Die Herkunft des eingesetzten Stroms ist daher ein wesentlicher Faktor bei der Bewertung der Treibhausgasbilanz von eFuels. Neben der Stromversorgung können auch weitere Faktoren wie Herstellungsverfahren, Transport- und Verteilungsprozesse berücksichtigt werden.
Für die Herstellung von eFuels wird elektrische Energie benötigt. Daher werden Standorte mit einer hohen Verfügbarkeit von Wind- oder Solarenergie als mögliche Produktionsstandorte betrachtet. Die Bewertung solcher Projekte kann verschiedene Faktoren umfassen, darunter die Energieversorgung, die Infrastruktur sowie Transport- und Prozessketten.
Transport und Distribution sind wesentliche Faktoren bei der Bewertung der Treibhausgasbilanz von eFuels. Die dabei entstehenden Emissionen können in die Betrachtung des Gesamtprozesses einbezogen werden. Neben der Herstellung werden daher auch Transport- und Verteilungswege bei der Bewertung von eFuel-Projekten berücksichtigt.
Für die Herstellung von eFuels werden Kohlenstoffquellen aus der Luft oder aus industriellen Prozessen genutzt. Die Treibhausgasbilanz des Gesamtprozesses hängt unter anderem von der Herkunft des eingesetzten Stroms, den Herstellungsverfahren sowie weiteren Faktoren entlang der Prozesskette ab.
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